Streutalallianz – rhönerleben

Willkommen bei der Streutalallianz

Die Rahmenbedingungen für die Entwicklung kleinerer Städte und Gemeinden im ländlichen Raum haben sich in den letzten Jahren erheblich geändert und diese Entwicklung wird sich in den kommenden Jahren weiter beschleunigen. Dieser Wandel betrifft viele, wenn nicht alle Bereiche, die das Leben jenseits der großen Städte ausmachen: die wirtschaftliche Struktur, gerade in der Landwirtschaft ist nur ein Beispiel dafür. Der Fachkräftemangel, vor allem im Handwerk, tritt als Herausforderung hinzu. Änderungen der Demografie sind an der Abwanderungstendenz unserer Jugend erkennbar. Leerstände in den Altorten sind erkennbare Zeichen einer Gefährdung der Vitalität unserer Region. 

Gesellschaftlicher Wandel mit zunehmender Konzentration auf die Ballungszentren, der Konkurrenzkampf der Städte und Regionen um Fördermittel und ein erster merklicher, auch demografisch getriebener Rückgang des ehrenamtlichen Engagements in unseren Vereinen setzen dabei den Rahmen für die Entwicklung der ländlichen Räume. Man kann die Situation beklagen und der weiteren Entwicklung tatenlos zusehen oder das Heft des Handelns in die Hand nehmen, um aktiv zu gestalten.

Unsere elf Kommunen haben sich im Jahre 2014 zusammengeschlossen, um die Gründung einer gemeinsamen Streutalallianz zu prüfen und vorzubereiten. Schon wenige Monate später haben sich die Kommunen dann entschlossen, ihre positive Zusammenarbeit zu intensivieren und mit Unterstützung des ALE und der Regierung von Unterfranken auf die Füße eines Integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes zu stellen. Dieses ILEK war 2018 erarbeitet und ist seither die Grundlage unserer interkommunalen Zusammenarbeit. Wir haben diese 2019 durch die Gründung eines auch für Fördermitglieder offenen Vereines (Streutalallianz e.V.) gefestigt.

Wir setzen unsere Arbeit beständig fort, das 2026 fortgeschriebene Konzept mit Leben zu füllen und eine echte Allianz zu schmieden, die sowohl unseren drei Städte Fladungen, Ostheim v. d. Rhön und Mellrichstadt einen Mehrwert bietet, als auch die kleineren Gemeinden mit ihren Themen und Bedarfen ernst nimmt. Effiziente Strukturen gilt es aufzubauen und gemeinsam die Probleme anzupacken, die wir nur in der Gemeinschaft lösen können. Es muss allen klar sein, dass es dazu klarer Bekenntnisse der Ratsgremien, eines langen Atems und einer offenen Bürgerinformation bedarf. Nur mit einer breiten Akzeptanz und Unterstützung in der Bevölkerung werden wir die Potentiale unserer schönen und liebenswerten Region voll entfalten können.

Hierzu laden wir alle im Streutal und im Besengau, von der Hochrhön bis zum Grabfeldrand herzlich ein.

Martin Link 
1. Vorsitzender der Streutalallianz und
1. Bürgermeister der Gemeinde Stockheim