Projekte – Streutalallianz

Projekte

 

 

Projekte begründen sich durch das Entwicklungsleitbild

Das im Rahmen des ILEKs entwickelte gemeindeübergreifende Entwicklungsleitbild stellt in erster Linie ein starkes und einprägsames Bild für die zukünftige Entwicklung und Strukturierung des Allianzgebiets dar. Aus dem Entwicklungsleitbild wurden thematische Strategiekonzepte abgeleitet, welche die Zielstellungen nochmal inhaltlich und räumlich vertiefen. Die Projektvorschläge im Projektkatalog begründen sich daher aus diesen Zielen und Strategien. Damit schafft das ILEK eine Basis für die Abstimmung und Diskussion von Projekten im Allianzgebiet. In die weiteren Abstimmungen sind alle betroffenen Akteure einzubeziehen. Eine enge Zusammenarbeit mit LEADER, dem Landkreis Rhön-Grabfeld und den Nachbarallianzen ist anzustreben.
Die nachfolgend benannten Projekte sind nicht abschließend. Weitere Projekte, die dabei helfen, die im Leitbild und den Strategiekonzepten dargelegten Ziele zu unterstützen, können im Laufe der Zeit abgestimmt und ergänzt werden.

Gemeinsame Projekte nach Handlungs- und Themenfeldern
Die Projekte sind nicht homogen. Es gibt große und umfangreiche Projekte, die nur gemeinsam, z. B. in einem interkommunalen Verbund gestemmt werden können, aber auch kleinere und kleinste Projekte, die nur durch örtliche Initiativen oder bürgerschaftliches Engagement umsetzbar sind. Die Projekte mit Bedeutung für die Allianz sind übersichtlich nach Handlungsfeldern zugeordnet, welche je nach Komplexität des Themas z. T. noch in einzelne Themenfelder untergliedert sind. Die nachfolgenden Projekt- und Maßnahmenlisten beinhalten eine Beschreibung der mit dem jeweiligen Projekt verbundenen Ziele sowie der zur Umsetzung des Projekts erforderlichen Maßnahmenbausteine. Benannt sind weiterhin die zuständigen Kommunen, mögliche Trägerschaften für das Projekt sowie Hinweise auf mögliche Förderungen.

Startprojekte
Dies sind Projekte, welche für die Entwicklung der Kommunalen Allianz kurzfristig realisiert werden können. Diese Maßnahmen sind aus der Vielzahl der Projekte besonders herausgestellt. Sie dienen der Festigung der interkommunalen Zusammenarbeit und der Schaffung von Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung. Die Starterprojekte sind im Projektkatalog gekennzeichnet.

Örtliche Projekte
Projekte, die zwar die gemeinsamen Ziele des Allianzgebiets unterstützen, aber in der Verantwortung einer jeweiligen Kommune liegen, werden als sogenannte „Örtliche Projekte“ gesondert gelistet. Sie können in der Regel durch Förderprogramme der Ländlichen Entwicklung sowie der Städtebauförderung finanziell unterstützt werden.

Zeithorizont
Den Projekten sind bereits zeitliche Prioritäten zugewiesen. Diese wurden von der Lenkungsgruppe je nach Dringlichkeit der kurzfristigen oder der mittelfristigen Umsetzung zugeordnet.

Die Priorisierung durch eine kurz-, mittel- oder langfristige Umsetzung hat empfehlenden Charakter und dient unverbindlich der weiteren Herausarbeitung von vordringlichen Projekten.

Hinweise auf Förderkulissen
Die im Projekt- und Maßnahmenkatalog gelisteten möglichen Förderprogramme dienen als Hilfestellung für die weiteren Schritte in der Projektumsetzung und für die Umsetzungsbegleitung. Das in Frage kommende Förderprogramm ist im konkreten Einzelfall zu überprüfen und mit den entsprechenden Förderstellen abzustimmen. Häufig sind für die Umsetzung eines Projektes mehrere Zuwendungsgeber möglich oder erforderlich.

Projektübersicht

 

Vielseitigkeit der Vorhaben im Streutal

 

Die Streutalallianz arbeitet an vielen Projekten gleichzeitig. Zahlreiche kleinere und größere Vorhaben wurden bereits umgesetzt. Andere wiederum sind noch in der Planungsphase oder werden ständig ergänzt bzw. sind dauerhaft angelegt. Welche Vorhaben bereits abgeschlossen, laufend oder noch in Bearbeitung sind, ist anhand der nebenstehenden Tabelle ersichtlich. Auf unserer Internetseite können Sie sich über die verschiedenen Projekte informieren.

Schwammregion Streu-Saale

 

Klimaanpassung in Rhön und Grabfeld

Wasser in der Region halten, mit Starkregen besser umgehen
 

Die Region Grabfeld im Landkreis Rhön-Grabfeld zählt zu den trockensten und heißesten Gebieten Bayerns. 2025 wurde die Trockenheit dort als „extrem“ eingestuft. Sinkende Grundwasserstände, Ernteausfälle und Belastungen für Flora, Fauna und Infrastruktur gehören längst zum Alltag. Doch auch Starkregenereignisse treten in der Region regelmäßig und vermehrt auf. All das gibt Grund zu handeln – jetzt und konsequent!

Die Schwammregion Streu-Saale vereint daher seit 2025 drei Integrierte Ländliche Entwicklungen (ILE): die NES-Allianz, die Allianz Fränkischer Grabfeldgau sowie die Streutalallianz. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel: Statt Wasser ungenutzt abfließen zu lassen, sollen natürliche Wasserspeicher aktiviert, Böden durchlässiger gestaltet, Flächen renaturiert und Retentionsräume geschaffen werden. Wälder, Wiesen und Äcker sollen künftig wie ein Schwamm Wasser aufnehmen, speichern und in Trockenzeiten langsam abgeben. Es gilt gemeinsamen mit Kommunen, Landwirten, Forst, Verwaltungen und allen motivierteren Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam ins Handeln zu kommen.

Gefördert wird das Projekt durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF) über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren. Fachlich begleitet wird die Region durch das Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken. Neben Streu-Saale gibt es mit MainWerntal im Landkreis Main-Spessart eine zweite unterfränkische Schwammregion, die ihre Arbeit bereits aufgenommen hat. Das Modellprojekt setzt auf die enge Zusammenarbeit aller Akteure vor Ort – von Kommunen über Land- und Forstwirtschaft bis hin zu Bürgerinitiativen. Informationsveranstaltungen, Workshops und Dialogformate sind geplant, um die Bevölkerung frühzeitig einzubinden. Entscheidend ist, über Gemeindegrenzen hinweg zu denken und gemeinsam Maßnahmen umsetzen, die sowohl dem Klimaschutz dienen als auch unsere Lebensräume resilienter machen.

Die Schwammregion Streu-Saale im Internet

Schwammregion Streu-Saale (bayerisches Aktionsprogramm)

Schwammregion Streu-Saale (LPV Rhön-Grabfeld)

@schwammregion_streusaale (Instagram)

 

Kontakt
Katharina Bach
Projektmanagerin Schwammregion Streu-Saale
Tel.: 09771 94-619
E-Mail: katharina.bach@lpv-rhoen-grabfeld.de

 

Jugendarbeit

 

Die Jugend im Streutal fördern!

Das Engagement der Jugend stärken!
 

Der Streutalallianz liegt das Wohl der Jugend ganz besonders am Herzen, denn sie sollen hier im Allianzgebiet alle Möglichkeiten bekommen, um sich frei entfalten zu können. Mit der Schülerbefragung im Sommer 2019, an der über 500 Schüler aus dem Streutal teilnahmen, konnte gezeigt werden, dass sich unsere Jugend in vielfältiger Art und Weise hier im Streutal einbringen. Sie sind in zahlreichen Vereinen aktiv oder unterstützen lokale Projekte!

Damit sich die Vertreter der Streutalallianz auch bei diesem großartigen Engagement der Jugendlichen bedanken kann, wurden sie in der Schülerbefragung gebeten, ihre Wünsche und Vorschläge zu nennen. Seitdem plant die Streutalallianz schon ein Teil dieser Wünsche umzusetzen.

Falls ihr noch weitere Ideen habt, wie man das Streutal noch schöner gestalten kann, dann meldet euch jederzeit gerne beim Allianzmanagement:

 

 

Gruppenbild Schüler und Streutalallianz Mitglieder

Projekte der Jugendarbeit:

Land-, Forstwirtschaft, Klima

 

Die Heimat nachhaltig gestalten

 

Gemeinsam mit den Bürgern, den fördernden Mitglieder der Streutalallianz sowie mit den Behörden verwirklichen die Kommunen der Streutalallianz zahlreiche Vorhaben, um die Region nachhaltig weiter zu entwickeln. 

Der Klimawaldpfad in Bastheim war eines der Vorzeigeprojekte in der Themenwoche Klimaschutz und Klimaanpassung. Von links: Reinhard Landgraf, Umsetzungsbegleiterin Gertraud Kokula, Baudirektorin Dorit Bollmann vom ALE Ufr., 1. Bürgermeister Bastheim Tobias Seufert und Ideengeber Sebastian Landgraf. (Foto: Eckhard Heise, Main Post).

KlimaRhön

Förderung Baumpflanzaktionen

Themenwoche Klimaschutz und Klimaanpassung

Allianzweite Baumschnittschulung

Pflanz- und Wachstumswochen

Probierbäumchen

Kernwegenetz

Versorgt am Ort

 

Die Streutalallianz unterstützt bei der medizinischen Grundversorgung

 

Ein Großteil der praktizierenden Hausärztinnen und -ärzte im Streutal ist älter als 65 Jahre. Wenn in den nächsten Jahren keine Nachfolger für diese Praxen gefunden werden, müssen diese schließen. So wäre die hausärztliche Versorgung in den Dörfern nur schwer bis gar nicht zu gewährleisten. Schon jetzt sind die Hausärzte voll ausgelastet und werden nicht alle Patientinnen und Patienten der anderen Praxen aufnehmen können. Um weite Anfahrtswege zu den Arztpraxen zu verhindern, wurde „VERSORGT am ORT“ (ehemals VERAH am Ort) entwickelt. Die Prognosen für die hausärztliche Versorgung in ländlichen Regionen, gerade hier in der Rhön, sehen in Zukunft daher düster aus.

Was kann die Streutalallianz dagegen unternehmen? Die Streutalallianz steht bereits seit ihrer Gründung mit den örtlichen Hausärztinnen und Hausärzten und den Landtagsabgeordneten in Verbindung. Deshalb unterstützt die Streutalallianz seit vier Jahren die Projektidee der HeimatUnternehmer Bayerische Rhön. Die hierzu bald startende Studie wird von der Universität Bayreuth durchgeführt und von den örtlichen Hausärztinnen und Hausärzte unterstützt. Die Idee der „Dorfschwester“, so der damalige Arbeitstitel, entwickelte sich immer weiter. Ältere Menschen können sich noch an diese erinnern. Damals kümmerten sich in kleineren Dörfern und Ortschaften ausgebildete Krankenschwestern um die Gesundheit der Bevölkerung zu ausgewiesenen Sprechstunden. Ausgebildete Ärzte waren schon damals auf dem Land eine Seltenheit.

Durch viele persönliche Treffen und Telefonate zwischen den Bürgermeistern der Streutalallianz, Landtagsabgeordneten, HeimatUnternehmern, Ärzteverbänden, der Kassenärztlichen Vereinigung, dem Hausärzteverband Bayerns, Universitäten, dem Landesamt für Gesundheit, dem Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen und einigen Krankenkassen wurde das Vorhaben so weit konkretisiert, dass eine Projektskizze entstand. Die praktizierenden Ärztinnen und Ärzte der Region brachten noch ihre Erfahrungen aus der medizinischen Versorgung im ländlichen Bereich ein.

 

Medizinische Versorgung vor Ort und im Ort

„Für die derzeitige und kommende Versorgungs-Situation, speziell im Streutal, brauchen wir innovative und neue Konzepte. Wir benötigen eine medizinische Versorgung vor Ort und im Ort. Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und Krankenhäuser sind dafür nicht die universelle Lösung, da sie als zentrale Anlaufstellen nur dem entsprechend mobilen Anteil der Bevölkerung dienen“, sind sich alle Projektbeteiligten einig. Früher waren Hausärzte vormittags in der Praxis und nachmittags bei den Patientinnen und Patienten Zuhause. Doch aufgrund der hohen und stetig steigenden Patientenzahlen vor Ort ist das kaum noch möglich. Nahezu alle Ärztinnen und Ärzte arbeiten bereits mit speziell ausgebildeten und erfahrenen medizinischen Fachangestellten, sogenannten Versorgungsassistenten/Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis (VERAH) bzw. Nichtärztliche Praxisassistentin/Praxisassistent (NäPa). Diese übernehmen Hausbesuche und führen dort ausgewählte, von den Ärztinnen und Ärzten an sie delegierte Leistungen durch.

Versorgung durch ortsgebundene Versorgungsassistentinnen und -assistenten

Die Idee baut auf der jetzigen Arbeitsweise auf und möchte die ausschließlich zu Hause stattfindende Versorgung von Patinnen und Patienten durch eine Versorgungsassistentin oder einen -assistenten durch ein ortsgebundenes Angebot ergänzen. Das Konzept sieht vor, dass die Streutalgemeinden Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, welche von den Versorgungsassistentinen oder  -assistenten genutzt werden, um dort die Patientinnen und Patienten der Hausbesuche zu sehen. Hierdurch sollen Fahrzeiten eingespart, der persönlichen Kontakt zu den Patientinnen und Patienten gestärkt und direkt im Ort versorget werden. In Situationen, in denen es den fachkundigen Rat eines Arztes bedarf, wird dieser sofort kontaktiert. Dann wird entweder ein persönlicher Termin in der Praxis vereinbart oder gleich am Telefon über das weitere Vorgehen entschieden. Diese zusätzliche Beratung wird mit moderner Telemedizin zur Übertragung von Bildern oder Videos unterstützt. So könnte die Bevölkerung im Streutal weiterhin eine medizinische Grundversorgung vor Ort und im Ort erhalten. 

Diese ortsgebundene Leistung der Versorgungsassistentinen oder  -assistenten wird im Vergleich zu den etablierten Hausbesuchen im deutschen Gesundheitssystem noch nicht abgebildet und auch nicht vergütet. Derzeit beschäftigen sich die Streutalallianz, die Projektpartner vor Ort und ein Team der Universität Bayreuth um Dr. rer. pol. Reiner Hofmann und Gesundheitsökonomin Julia Bräuer damit, wie solche ortsgebundenen Versorgungsleistungen in der Praxis abgerechnet werden können und wie ein rechtlicher Rahmen aussehen kann. Hierfür muss in einer wissenschaftlichen Studie die neue Art der Versorgung sowohl auf medizinische als auch auf wirtschaftliche Eignung hin bewiesen werden.

Eine weitere Förderung des innovativen Vorhabens ab Januar 2023 durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ist nun in Höhe von knapp einer halben Million Euro gesichert. Die Vertreter der Streutalallianz und alle Projektbeteiligten sind sich sicher, dass durch die weitere sehr gute Zusammenarbeit die hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum erhalten bleiben wird. Bisher sicherten fünf Praxen und deren Versorgungsassistentinen oder  -assistenten aus dem Streutal ihre Unterstützung zu. Es können jederzeit neue Praxen in das Vorhaben aufgenommen werden.

Das Projekt „VERSORGT am ORT“ soll nun zeigen, ob es sich für Arztpraxen, Krankenkassen und die Bevölkerung lohnt, die beschriebene Idee dauerhaft umzusetzen und die gesetzlichen Regelungen dafür zu schaffen. Hierfür wird „VERSORGT am ORT“, wie oben beschrieben, wissenschaftlich untersucht. Damit die Arbeit der Universität und der Ärztinnen und Ärzte finanziert werden kann, unterstützte der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek schon im Frühjahr 2022 die Prüfung der Machbarkeit und Vorbereitung der Studie mit 50.000 Euro. In einer Pressemitteilung erklärt er:

„Unser Ziel ist ein neues Versorgungsangebot, mit dem VERAHs – neben den bisherigen Hausbesuchen – von Hausärztinnen und Hausärzten auch beauftragt werden können, Patientinnen und Patienten zu versorgen, die noch hinreichend mobil sind. Während die Hausarztpraxen häufig mehrere Kilometer weg sind, sollen die VERAHs künftig in einzelnen Ortschaften des Landkreises Rhön-Grabfeld stundenweise Patientinnen und Patienten in festen Räumlichkeiten betreuen. So wird der Anfahrtsweg für die Patientinnen und Patienten deutlich verkürzt. (…)

Mit Blick auf die demografische Entwicklung ist klar: Immer mehr ältere Menschen werden in Zukunft von immer weniger Ärztinnen und Ärzten versorgt werden. Ich freue mich daher, dass wir die Studie der Universität Bayreuth ‚VERAH am Ort‘ mit rund 50.000 Euro fördern und damit neue Konzepte entwickeln können, um Versorgungslücken zu vermeiden. Die Studie soll nun dabei helfen, den bisherigen Einsatz der Versorgungsassistentinnen und -assistenten in der Hausarztpraxis weiterzuentwickeln. Mit den VERAH gelingt es uns schon heute, die Hausärztinnen und Hausärzte zu entlasten, etwa bei der Durchführung von Hausbesuchen oder in der Wundversorgung. VERAH kümmern sich dabei bisher vor allem um ältere, immobile und multimorbide Patientinnen und Patienten. Jetzt soll auch die Betreuung mehrerer Patientinnen und Patienten an festen Orten außerhalb der hausärztlichen Praxis untersucht werden.“

Gesundheitsminister Klaus Holetschek eröffnete am 22.05.2023 in Stockheim den ersten VERSORGT am ORT-Raum im Streutal.

[Aktualisierung folgt.]

VERSORGT am ORT

Die Projektgruppe VERAH am Ort besteht aus der Streutalallianz, Mitarbeitern der Universität Bayreuth und den HeimatUnternehmern Bayerische Rhön (Foto: Streutalallianz e. V.)
Die Projektgruppe VERSORGT am ORT besteht aus der Streutalallianz, Mitarbeitern der Universität Bayreuth und den HeimatUnternehmern Bayerische Rhön (Foto: Streutalallianz e. V.)

 

„VERSORGT am ORT“

Mobile Versorgungsassistenten/Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis (VERAH) bzw. Nichtärztliche Praxisassistenten/Praxisassistentin (NäPa) entlasten bereits einige Hausärzte durch gezielte Hausbesuche. Jedoch werden die Patientinnen und Patienten dabei ausschließlich einzeln besucht. Das neue Vorhaben „VERSORGT am Ort“ richtet sich an Patientinnen und Patienten, denen der Weg in die Praxis nicht möglich ist, die aber ausreichend mobil sind, um eine Räumlichkeit im Ort aufzusuchen. Dort soll die ortsgebundene VERAH zu regelmäßigen Präsenzzeiten und mit direkter ärztlicher Anbindung die Leistungen erbringen, die sie sonst bei den Patientinnen und Patienten zu Hause durchführen würden. Die dadurch eingesparte Fahrzeit hilft, die hausärztliche Versorgung in den Orten des Streutals zu erhalten.

„Universität Bayreuth – Medizincampus Oberfranken“

Dr. rer. pol. Reiner Hofmann ist Leiter der Projektgeschäftsstelle des Medizincampus Oberfranken an der Universität Bayreuth. Im Kontext des Studiengangs „Humanmedizin Erlangen/Bayreuth“, der die medizinische Versorgung außerhalb von Ballungsräumen fokussiert, führen er und sein Team innovative Projekte durch, die der ländlichen Versorgung einen direkten Nutzen bringen. Dazu gehört auch das Vorhaben „VERAH am Ort“, das von den Gesundheitsökonominnen Julia Bräuer und Laura Wohlfarth durchgeführt wird.

„HeimatUnternehmen Bayerische Rhön e. V.“

Ist ein Netzwerk bestehend aus verschiedenen Unternehmern sowie Fachmännern und -frauen. Sie unterstützen sich gegenseitig mit Fachexpertise und unterstützen angehenden Unternehmer bei der Gründung und der Projektumsetzung. Die Mitglieder sind aus verschiedenen Bereichen, z. B. der Biolandwirtschaft, Bierbrauer, Steuerberaterin usw. Durch ihre Vernetzung stärken sie die Region und gestalten sie vielfältig.

Interaktive Freizeitkarte

 

Interaktiv das Thema Wasser im Streutal entdecken!

 

Hier ist der Name Programm! Die Streutalallianz verdankt ihren Namen dem Gewässer Streu. Deshalb möchte die Allianz allen Interessierten das Thema Wasser in vielfältiger Weise näher bringen, egal, ob im Kontext von Freizeit, Sport oder Wissensvermittlung.

Sie planen einen Ausflug, wissen aber nicht, was es in unserem schönen Allianzgebiet gibt? Dann klicken Sie sich einfach durch unsere interaktive Freizeitkarte rund um das Thema Wasser und erkunden Sie die vielen tollen Freizeitmöglichkeiten! Entdecken Sie unsere Region über die Wander- und Radwege entlang von Gewässern mit zahlreichen (historischen) Sehenswürdigkeiten. Zwischendurch können Sie sich in den Keippbecken oder Schwimmbädern erfrischen und den Tag mit einer Einkehr in den unterschiedlichen Restaurants ausklingen lassen. 

Die interaktive Freizeitkarte der Streutalallianz kann hier abgerufen werden. Um die Informationen der einzelnen Punkte abrufen zu können, einfach auf den gewünschten Punkt klicken. Anschließend öffnet sich ein Feld mit den wichtigsten Eckdaten.

Schauen Sie regelmäßig vorbei, denn es gibt immer wieder Neues zu entdecken.

Wer gemütlich die einzelnen Höhepunkte im Streutal besuchen möchte, der nutzt am besten die öffentlichen Verkehrsmittel.

 

Das Kartenmaterial wurde freundlicher Weise von der Bayerischen Vermessungsverwaltung (www.geodaten.bayern.de) und vom Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (http://bkg.bund.de) zur Verfügung gestellt. Bei der Erstellung der Onlineversion der Streutal-Freizeitkarte wurden wir vom hilfsbereiten QGis-Support-Team unterstützt.

Streutalallianz - Erlebnisraum Oberstreu (Bild: Kokula)

Systemtrenner

 

Sicherung des Trinkwassers

im öffentlichen Wasserversorgungsnetz
 

Es gibt viele Vorteile für die Kommunen und Bürger, durch den Zusammenschluss zur Streutalallianz, so auch beim Erwerb von Systemtrennern für die einzelnen Gemeinden und einem gemeinsamen Prüfkoffer. Nachdem durch die gemeinsame Bestellung eine verhältnismäßig hohe Stückzahl abgenommen werden konnte im Vergleich zu den Einzelbestellungen der Kommunen, konnte für alle ein lukrativeres Angebot eingeholt werden! Durch die Anschaffung des gleichen Modells für alle Gemeinden können sich in Notfällen die Verantwortlichen besser gegenseitig unterstützen, als wenn jeder ein anderes Modell verwenden würde.

Die Systemtrenner dienen zur Sicherung des Trinkwassers. Es verhindert, dass Nichttrinkwasser in das öffentliche Wasserversorgungsnetz zurückfließt, z. B. bei Druckänderungen durch Wasserentnahme.

Senioren | Pflege | Inklusion

 

Beratungsangebote im Streutal für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen

 

„Ich brauche Hilfe bei der Antragsstellung und dem Verstehen der Bescheide“ mit diesen und anderen Anliegen kommen Ratsuchende in die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) in Schweinfurt. Bereits seit Anfang 2018 ist dieses Angebot eine von über 500 bundesweiten Beratungsstellen, die auf Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gefördert werden. Die EUTB richtet sich an Menschen mit Behinderung oder die von Behinderung bedroht sind und deren Angehörige bzw. andere Unterstützer.

Orientierungshilfe auf dem Weg zur Selbstständigkeit

Dabei orientiert sich das unabhängige Beratungsangebot ganz an den individuellen Bedürfnissen und erstreckt sich auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens: von Arbeit, Bildung, Mobilität, Wohnen, Gesundheit bis hin zu Freizeit, Partnerschaft und Erziehung. Die EUTB
stellt ein ergänzendes Beratungsangebot zu den bestehenden Angeboten dar. Ziel ist es, Ratsuchende in ihrer Selbstbestimmung zu unterstützen und als „Wegweiser“ vor der Beantragung von Leistungen sowie innerhalb des vielfältigen Angebots von Unterstützungsmöglichkeiten zu dienen.

Ratsuchende aus den Landkreisen Rhön-Grabfeld, Haßberge, Bad Kissingen und der Stadt sowie aus dem Landkreis Schweinfurt können hier eine kostenlose sowie vertrauliche Beratung und Unterstützung finden. Träger der Beratungsstelle in Schweinfurt ist die Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) gGmbH.

Barrierefreiheit und Peer-Gedanke

Wichtig ist der EUTB vor allem, dass jeder die Beratung im Sinne der Barrierefreiheit in Anspruch nehmen kann. So bieten die Beraterinnen der EUTB Schweinfurt erneut auch Sprechstunden in Mellrichstadt und Fladungen an oder fahren auch schon mal vor Ort zu den Ratsuchenden. Ebenso ermöglicht die EUTB im Sinne des Peer-Gedankens eine Beratung von Betroffenen für Betroffene.

Weitere Informationen zur EUTB finden Sie unter:
www.teilhabeberatung-schweinfurt.de

EUTB Schweinfurt stellt sich vor (v.l.: Elke Rinneck, Claudia Werner-Herre, Yvonne Röll, Ann-Kathrin Tietje)

EUTB Schweinfurt stellt sich vor
(v.l.: Claudia Werner-Herre, Doris Kaufmann,
Elke Rinneck, Ann-Kathrin Tietje)

Beratungstermine erfolgen nach vorheriger
Terminvereinbarung.

Beratungstermine erfolgen nach vorheriger
Terminvereinbarung in der Beratungsstelle Bad
Neustadt a.d.Saale, Hauptstraße 87, zudem
jeden 1. Mittwoch im Monat im Landratsamt
Rhön-Grabfeld und bei Bedarf auch in den
Räumen der folgenden Verwaltungsgemeinschaften:

Verwaltungsgemeinschaft Mellrichstadt:
im Rathaus, Hauptstraße 4, 97638 Mellrichstadt

Verwaltungsgemeinschaft Fladungen:
im Rathaus, Marktplatz 1, 97650 Fladungen

Für Anfragen stehen die Beraterinnen
telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung:

0971 699353-16 und 0971 699353-34 und
09721 1724-33
info@eutb-gfi.de

EUTB Flyer 02.2024

EUTB Flyer 03.2023_leichte Sprache

Öffentlichkeitsarbeit

 

Austausch mit den Bürgern

 

Die Streutalallianz ist zwar noch eine recht junge kommunale Allianz, aber sie konnte trotzdem schon viele große und kleine Projekte umsetzten. Um die verschiedenen Vorhaben in den Bereichen 1. Wirtschaft und Arbeit, 2. Wohnen, Innenentwicklung und Ortsteile, 3. Daseinsvorsorge, 4. Kultur und Identität, 5. Tourismus und Naherholung sowie 6. Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Klima umzusetzen, bedarf es die Unterstützung der Bürger, der Vereine, der Verbände und der Firmen. 

Um die Öffentlichkeit auf das eigentliche Ziel der Streutalallianz aufmerksam zu machen, das Streutal noch lebenswerter und noch schöner zugestalten, als es bisher schon ist, informiert die kommunale Allianz regelmäßig über den aktuellen Stand ihrer Projekte bei den öffentlichen Allianzsitzungen, in den verschiedenen regionalen Zeitungen sowie auf ihrer Internetseite oder verteilt überall im Allianzgebiet verschiedene Mitbringsel, z. B. unsere kostenlosen Ansichtskarten und Aufkleber.

Da wir alleine unsere vielen Projekte nicht stemmen können, unterstützen uns schon zahlreiche Partner mit Ihrem Wissen oder auch finanziell. Sie möchten sich auch einbringen? Dann werden Sie auch ganz einfach ein Teil der Streutalallianz. Alles Wissenswerte finden Sei hier. Selbstverständlich möchte die Allianz den Streutalern auch wieder etwas zurück geben. Deshalb richtete sie verschiedene Förderprogramme ein, z. B. die kommunalen Bauförderprogramme oder das Regionalbudget.

Für Projektanregungen sind wir jeder Zeit offen! Melden Sie sich einfach beim Allianzmanagement.

 

Die Streutalallianz und der Fränkische Grabfeldgau stellten sich gemeinsam auf der Landesgartenschau in Fulda 2023 vor (Foto: Streutalallianz e. V.)
1. Vorsitzender Martin Link und Allianzmanagerin Gertraud Kokula bei einem der zahlreichen Pressetermine der Streutalallianz. Hier stellen sie gemeinsam mit dem Gemeindearbeiter Herrn Michael Ludwig die Probierbäumchen vor (Bild: Georg Stock).
1. Vorsitzender Martin Link und Allianzmanagerin Gertraud Kokula bei einem der zahlreichen Pressetermine der Streutalallianz. Hier stellen sie gemeinsam mit dem Gemeindearbeiter Herrn Michael Ludwig die Probierbäumchen vor (Bild: Georg Stock).

Weitere Projekte der Öffentlichkeitsarbeit: