Download – Streuallianz

Verlängerung Regionalbudget!

Die Streutalallianz e. V. hat für das Jahr 2020 ein Regionalbudget in Höhe von 100.000 € bewilligt bekommen. Damit können im Jahr 2020 Kleinprojekte in den Mitgliedsgemeinden gefördert werden.
Durch die Förderung soll eine engagierte und aktive eigenverantwortliche ländliche Entwicklung unterstützt und die regionale Identität gestärkt werden.

Förderfähige Maßnahmen

Mit dem Regionalbudget können Kleinprojekte durchgeführt werden, die der Umsetzung des Entwicklungskonzeptes der Streutalallianz e. V. dienen und mit deren Durchführung noch nicht begonnen wurde. Kleinprojekte sind Projekte, deren förderfähige Gesamtausgaben 20.000 € (netto) nicht übersteigen.

Förderfähig sind Im Rahmen des Regionalbudgets, z. B. Kleinprojekte zur:

  1. Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements,
  2. Begleitung von Veränderungsprozessen auf örtlicher Ebene,
  3. Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit,
  4. Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung,
  5. Umsetzung von dem ländlichen Charakter angepassten Infrastrukturmaßnahmen,
  6. Sicherung und Verbesserung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung.

Förderhöhe

Die Zuwendung für ein Kleinprojekt wird als Zuschuss im Wege der Anteilfinanzierung gewährt. Die tatsächlich entstandenen Nettoausgaben (Bruttokosten abzüglich Umsatzsteuer, Skonti, Boni und Rabatte) werden mit bis zu 80 % bezuschusst, maximal jedoch mit 10.000 € und unter Berücksichtigung der im Falle der Auswahl im privatrechtlichen Vertrag festgelegten maximalen Zuwendungen. Kleinprojekte mit einem Zuwendungsbedarf unter 1.000 € werden nicht gefördert. Handelt es sich beim Träger des Kleinprojekts (Letztempfänger) um den Inhaber eines Unternehmens und wird im Falle einer Förderung daraus ein wirtschaftlicher Vorteil erzielt, sind ergänzend die Bestimmungen des EU-Beihilferechts für den Bereich Gewerbe anzuwenden (Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 vom 18.12.2013)

Wichtige Termine

  • Neu! Nachdem noch Fördergelder aus dem Regionalbudget übrig sind, können nun bis 04.05.2020 Anträge eingereicht werden. Die Fördermittelvergabe erfolgt ab jetzt jedoch nach Projekteingang
  • Alle anderen Termine bleiben bestehen.
  • Spätester Termin der Abrechnung mit der verantwortlichen Stelle (Allianzmanagement) 01.10.2020

Das Kleinprojekt muss bis zu diesem Termin fertiggestellt und vollständig abgerechnet sein sowie der Durchführungsbeleg inkl. der Rechnungsbelege der verantwortlichen Stelle der Streutalallianz (Allianzmanagement) vorgelegt worden sein.

Durchführung

  • Einreichung Förderanfrage an das Allianzmanagement der Streutalallianz e. V. bis 04.05.2020
  • Entscheidungsgremium tagt und entscheidet über die Förderfähigkeit
  • Bei Zustimmung: Erhalt der Förderzusage und Abschluss eines privatrechtlichen Vertrages mit der Streutalallianz
  • Beginn der Projektumsetzung
  • Projektabschluss bis 20.09.2020 (letztes Rechnungsdatum)
  • Einreichung des Durchführungsnachweises (Bildmaterial erwünscht) bis 01.10.2020 beim Allianzmanagement der Streutalallianz e. V.
  • Erhalt des berechneten Fördergeldes bis Ende des Jahres nach Erhalt der Fördergelder durch das Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken

Ansprechpartner bei Projektideen oder Fragen

Gertraud Kokula
Allianzmanagerin der Streutalallianz

Hauptstr. 4
97638 Mellrichstadt
Tel.09776/60868
E-Mail: info@streutalallianz.de

 

Leben im Alter

Viele Menschen wünschen sich, auch noch im hohen Alter in ihrer gewohnten Umgebung zu leben.

Streutalallianz Kalender 2020

Was kann ich bloß unternehmen? Spätestens am Wochenende stellt sich jeder diese Frage. In der Streutalallianz wird viel geboten! Das zeigt die Fülle an Veranstaltungen, die im gemeinsamen Kalender der Streutalallianz zu finden sind. Ob Kultur, Natur oder Kulinarik, hier gibt es für jeden etwas. Natürlich gibt es auch viele Möglichkeiten in der Streutalallianz zu feiern.

Der Veranstaltungskalender der Streutalallianz kann als PDF-Dokument runtergeladen werden.

Nichts passendes gefunden? Die Streutalallianz bietet neben den zahlreichen Veranstaltungen auch weitere Freizeitangebote an. Sie können in der nebenstehenden Tabelle abgerufen werden.

Sport und Freizeit in der Streutalallianz

Bewegung hält jung und fit. Deshalb warten die Gemeinden der Streutalallianz mit einem großen Angebot an sportlichen Aktivitäten auf. Von A wie Angeln bis Z wie Zugfahrt mit dem Rhönzügle ist alles dabei: mit viel Action oder Ruhe und Entspannung, drinnen oder draußen im Freien, alleine oder in einer Gruppe und für jede Altersklasse. Wer nach einer sportlichen Woche einen Ruhetag einlegen möchte, der kann ihn in einen der zahlreichen Museen oder Parks verbringen.

Die Tabelle zum Runterladen bietet einen guten Überblick über das Bewegungsangebot in der Streutalallianz.

Ergebnisse der Schülerbefragung

Die Schülerbefragung wurde nun komplett ausgewertet und Umsetzungsvorschläge wurden erarbeitet. Die Ergebnisse können hier heruntergeladen werden.

Allianzsitzungen

Alle Neuigkeiten und wichtigen Ereignisse werden in den Sitzungen der Streutalallianz besprochen. Die Bevölkerung ist herzlich zu den öffentlichen Sitzungen eingeladen.

ILE-Konzept – Kurzfassung

11 Kommunen im Landkreis Rhön-Grabfeld: Bastheim, die Stadt Fladungen, Hausen, Hendungen, die Stadt Mellrichstadt, Nordheim v.d. Rhön, Oberstreu, die Stadt Ostheim v.d. Rhön, Sondheim v.d. Rhön, Stockheim und Willmars möchten sich den zukünftigen Herausforderungen gemeinsam stellen und die Kooperation unter­einander ausbauen. Ein förmlicher Zusammenschluss zur „Streutalallianz“ ist auf Grundlage des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) avisiert.

Das Konzept enthält für den Gesamtraum aktuelle Handlungsfelder und Leitprojekte sowie Entwicklungschancen und -perspektiven.  Die Erarbeitung des Konzeptes ist ein erster Baustein in der interkommunalen Zusammenarbeit. Durch die Komplexität der zukünftigen Herausforderungen, deren Wirkungskreis weit über die einzelne Kommune hinausweist, ist der interkommunale Dialog dringlicher denn je.

Die immer knapper werdenden finanziellen Mittel, sowohl bei den Kommunen als auch bei potenziellen Fördergebern, setzen mittlerweile einen interkommunalen Abstimmungsprozess voraus, in dem aufgezeigt wird, wie die wenigen Mittel möglichst nachhaltig und effektiv eingesetzt werden können. Mit der Erstellung des ILEKs wurde das Büro SCHIRMER I ARCHITEKTEN & STADTPLANER aus Würzburg zusammen mit dem Büro WGF Landschaft aus Nürnberg im Jahr 2015 beauftragt.

Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept – ILEK
Das ILEK hat zum Ziel, die kommunale Zusammenarbeit in verschiedenen Handlungsfeldern auszubauen. Hier geht es um:

  • Die gemeinsame Nutzung vorhandener Potenziale u.a. zur Erschließung von Einsparmöglichkeiten.
  • Entwicklung und Durchführung gemeindeübergreifender Projekte zur Sicherung der Daseinsvorsorge.
  • Schaffung zukunftsfähiger Netzwerke und die verstärkte Nutzung von Synergieeffekten.

Das ILEK dient auch dem zielgerichteten Einsatz der Instrumente der Ländlichen Entwicklung:

  • Integrierte Ländliche Entwicklung
  • Flurneuordnung
  • Unternehmensflurbereinigung
  • Beschleunigte Zusammenlegung
  • Freiwilliger Landtausch
  • Freiwilliger Nutzungstausch
  • Ländlicher Straßen- und Wegebau

Das Buch zum ILEK

Man hat was in der Hand. Das kann man wohl sagen, wenn man ILEK aufschlägt, dieses dicke, 304 Seiten umfassende Gebinde, das der Öffentlichkeit im Mellrichstadts Oskar-Herbig-Halle vorgestellt wurde.

Natürlich ging es nicht um das Buch als solches, sondern um das, was drin steht. Und das hat es in sich, gewaltig sogar. Denn es geht um nichts Geringeres, als um die Zukunft einer ganzen Region, um elf Kommunen, die in etwa entlang der Streu aufgereiht sind – von Bastheim bis Fladungen und Willmars.

Das ILEK-Konzept zum Download